Die Perrin-Technik

Eine einzigartige Methode
zur Behandlung von ME/CFS, Fibromyalgie und Long Covid.

Komplexe
Physikalisch
Entstauungs-
therapie
(KPE)

Die Perrin-Technik wurde vom britischen Osteopathen und Neurowissenschaftler Dr. Raymond Perrin speziell zur Untersuchung und Behandlung von ME/CSF (Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatiquesyndrom) und Fibromyalgie, die beide auch eine Folge von Long Covid sein können, entwickelt.

Seine wissenschaftlichen Forschungen haben seine durch langjährige klinische Beobachtungen erstellte Hypothese untermauert, dass eine erhöhte Stressbelastung, egal ob physischer, emotionaler, chemischer oder immunologischer Natur, nicht nur die Balance des vegetativen Nervensystems massiv beeinträchtigen kann, sondern auch in weiterer Folge den neuro-lymphatischen Abfluss von Abfallstoffen (Toxinen) aus dem Zentralnervensystem (Gehirn und Rückenmark). Die oft sehr vielfältigen Symptome bei ME/CSF werden seiner Ansicht nach vor allem durch die insuffiziente Drainage bzw. Rückstau von Toxinen und den damit hervorgerufenen Funktionsstörungen des Zentralnervensystems verursacht. Da Dr. Perrin davon ausgeht, dass bei Patienten mit Fibromyalgie oder Long Covid eine ähnliche biomechanische Ursache zugrunde liegt, profitieren auch diese Patienten von dieser einzigartigen Behandlungsmethode.

Weiter Informationen und Links zu Studien finden Sie unter www.theperrintechnik.com

Untersuchung und Behandlung
mit der Perrin-Technik

Anamnese

Ein genaues Erstaufnahmegespräch (Anamnese) und vorab vom Patienten ausgefüllte Fragebögen zur Erhebung der individuellen Symptome, dienen als Grundlage für die Eruierung auslösender Faktoren, die Erstellung der Ausgangslage (Schweregrad) und des Behandlungsplanes, und für die Einschätzung der voraussichtlichen Behandlungsdauer (Prognose).

Untersuchung

Bei der körperlichen Untersuchung wird nach Anzeichen ganz typischer Merkmale Ausschau gehalten, die nach Dr. Perrin bei allen ME/CSF- Patienten in mehr oder weniger ausgeprägter Form vorhanden sind. Das sind z.B. eine veränderte Mobilität bestimmter Bereiche der Wirbelsäule, tastbar gestaute Lymphgefäße oder bestimmte Bereiche am Brustkorb, die eine höhere Sensibilität aufweisen.

Behandlung

Mittels sanfter manueller Techniken zur Wiederherstellung normaler Mobilität der Wirbelsäule, sowie einer speziellen Lymphdrainage von Kopf, Nacken und dem Bereich von Brustkorb und Rücken, wird die Flüssigkeitsbewegung, und damit der Abtransport von Abfallstoffen vom zentralen Nervensystem, stimuliert. Ausschlaggebend für den Erfolg der Perrin-Technik ist vor allem auch die Mitarbeit der Patienten. Mittels Anleitung zur Selbstbehandlung, dem Erlernen von Entspannung, sowie Beratung hinsichtlich Einteilung der Energieressourcen (Pacing), kann die Belastung des sympathischen Nervensystems massiv reduziert und damit eine optimale Balance des vegetativen Nervensystems wiederhergestellt werden. Dies ist Voraussetzung für die Regeneration von zuvor beeinträchtigter Körperfunktionen und für die Rückkehr zur Gesundheit.